Fehlerwarteschlangen brauchen einen Bearbeitungsweg
Eine fehlgeschlagene Nachricht in eine separate Warteschlange zu verschieben verhindert zunächst nur, dass sie den normalen Ablauf blockiert. Damit der Vorgang später richtig abgeschlossen wird, braucht es einen nachvollziehbaren Bearbeitungsweg.
Vom technischen Fehler zum lösbaren Vorgang
- Ursache, fachliche Referenz und letzten erfolgreichen Schritt sichtbar machen.
- Vorübergehende Störungen von ungültigen Eingabedaten unterscheiden.
- Wiederholungen begrenzen und zuständige Personen über anhaltende Probleme informieren.
- Eine erneute Verarbeitung nach Korrektur kontrolliert ermöglichen.
Eine manuelle Freigabe sollte nicht bedeuten, dass jemand eine komplette Nachricht aus einem Log kopieren muss. Geeigneter ist eine begrenzte Bedienfunktion mit den erforderlichen Rechten und einem sichtbaren Bearbeitungsstatus. Vertrauliche Inhalte gehören dabei nicht ungefiltert in Fehlermeldungen.
Der Prozess wird mit einer absichtlich fehlerhaften Nachricht getestet: Erkennen, zuordnen, korrigieren, erneut verarbeiten und das Ergebnis prüfen. Erst dieser vollständige Durchlauf zeigt, ob die Integration im Alltag betreut werden kann.